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<title>iscs will nicht bloggen</title>
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<modified>2005-05-28T02:22:05Z</modified>
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<copyright>Copyright (c) 2005, iscs</copyright>
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<title>In eigener Sache</title>
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<modified>2005-05-28T02:22:05Z</modified>
<issued>2005-05-28T02:20:39Z</issued>
<id>tag:iscs.rechenknecht.net,2005://1.25</id>
<created>2005-05-28T02:20:39Z</created>
<summary type="text/plain">Aufgrund eines verpeilten DNS-Eintrages war dieses Blog laengere Zeit nicht erreichbar. Jetzt ist alles wieder gut Entschuldigung....</summary>
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<name>iscs</name>

<email>iscs@ccc.de</email>
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<![CDATA[<p>Aufgrund eines verpeilten DNS-Eintrages war dieses Blog laengere Zeit nicht erreichbar.<br />
Jetzt ist alles wieder gut<br />
Entschuldigung.</p>]]>

</content>
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<title>Das sicherste Verkehrsmittel der Welt</title>
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<modified>2005-04-27T17:59:39Z</modified>
<issued>2005-04-27T17:41:35Z</issued>
<id>tag:iscs.rechenknecht.net,2005://1.24</id>
<created>2005-04-27T17:41:35Z</created>
<summary type="text/plain">Heute ist der neue Arbus 380 erfolgreich eine Platzrunde geflogen. Gratulation. Solche Weiterentwicklungen haben wir hier dringend noetig, seit sich in den 70ern nichts mehr getan hat auf diesem Planeten. Bekanntlich ist das Flugzeug das sicherste Verkehrsmittel der Welt. Eine Interesannte Datenbank zum Thema Flugzeugabstuerze findet sich hier Pro Monat sind dort etwa 3 grosse Unfaelle mit mehreren Toten verzeichnet....</summary>
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<name>iscs</name>

<email>iscs@ccc.de</email>
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<dc:subject>Ranz</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Heute ist der neue Arbus 380 erfolgreich eine Platzrunde geflogen.<br />
Gratulation. Solche Weiterentwicklungen haben wir hier dringend noetig, seit sich in den 70ern nichts mehr getan hat auf diesem Planeten.</p>

<p>Bekanntlich ist das Flugzeug das sicherste Verkehrsmittel der Welt. </p>

<p>Eine Interesannte Datenbank zum Thema Flugzeugabstuerze findet sich <a href="http://www.flugzeug-absturz.de/">hier</a></p>

<p><a href="http://www.flugzeug-absturz.de/data_main.php">Pro Monat</a> sind dort etwa 3 grosse Unfaelle mit mehreren Toten verzeichnet.</p>]]>

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<title>Warum Emails nicht funktionieren</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://iscs.rechenknecht.net/archives/2005/04/warum_emails_ni.html" />
<modified>2005-04-22T23:41:40Z</modified>
<issued>2005-04-22T23:36:04Z</issued>
<id>tag:iscs.rechenknecht.net,2005://1.23</id>
<created>2005-04-22T23:36:04Z</created>
<summary type="text/plain">Manche Dinge sind unter anderen deshalb so kompliziert weil viele Leute glauben die Sache zu beherrschen – es in Wirklichkeit jedoch von niemanden beherrscht wird. Nicht nur das es niemand wirklich beherrscht, es ist auch noch per Definition unkompatibel zueinander. Sowohl in vielen Faellen technisch inkompatibel, als auch in den meisten Faellen kulturell inkompatibel. Eigentlich kann sie gar nicht funktionieren. Wir reden von der Kommunikation....</summary>
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<name>iscs</name>

<email>iscs@ccc.de</email>
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<dc:subject>Kuechenweissheiten</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Manche Dinge sind unter anderen deshalb so kompliziert weil viele Leute glauben die Sache zu beherrschen – es in Wirklichkeit jedoch von niemanden beherrscht wird.<br />
Nicht nur das es niemand wirklich beherrscht, es ist auch noch per Definition unkompatibel zueinander. Sowohl in vielen Faellen technisch inkompatibel, als auch in den meisten Faellen kulturell inkompatibel.<br />
Eigentlich kann sie gar nicht funktionieren.</p>

<p>Wir reden von der Kommunikation.<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>Bevor man sich anschaut warum Kommunikation nicht funktionieren kann sollte man sich kurz Gedanken machen ueber folgende Begriffe:.<br />
-	Kommunikationsmedium (Gespraech, Telefon, Email)<br />
-	Sprache (Deutsch, Englisch)<br />
-	Kulturkreis (Freunde, Familie, Verein, Arbeitskollegen, Oeffentlickeit)<br />
-	Kulturelle Gewohnheiten (Wie kommuniziere ich mit einen aus Berlin, aus Koeln, aus England, aus Brasilien)</p>

<p>(bitte an dieser Stelle das Lesen unterbrechen und Gedanken machen !)</p>

<p>Jeder dieser Punkte hat seine eigenen Kommunikationsregeln.<br />
Beispiel Telefonat:: <br />
    in Deutschland: man meldet man sich idR. mit seinen Namen<br />
    in England: man meldet sich mit seiner Telefonnummer (altmodisch, aber noch gebraeuchlich) oder mit einen „hello“<br />
    in Brasilien mit einen eigenen Wort fuer Telefonmeldungen, was aehnlich einen langgezogenen „allooo“ klingt.<br />
Es geht noch detailierter:<br />
    Telefonat in Deutschland privat: „hallo“<br />
    Telefonat in Deutschland geschaeftlich: „*Name* *Firma*, guten Tag“<br />
    Kundentelefonat in Deutschland: „*Firma* Guten Tag, mein Name ist *Name*. Was kann ich fuer sie tun?“</p>

<p>Jeder kann aehnliche Beispiele fuer andere Kommunikationsmedien nennen.</p>

<p>Wo ist das Problem?</p>

<p>Unterschaetzt wird oft die kulturelle Komponente.<br />
Beispiel: Ein Englaender ruft einen seinen Geschaeftskollegen in Hamburg an. Der Englaender schildert sein Problem und bittet den Hamburger um eine Kleinigkeit. Der Hamburger hoert sich alles an ohne ein Wort zu sagen, und antwortet anschliessend mit einen kurzen „OK“ und legt auf. Anschliessend erledigt der Hamburger den kleinen Auftrag.</p>

<p>Die Katastrophe ist da, Folgeauftraege sind unwahrscheinlich.</p>

<p>Was war passiert?<br />
Beide Gespraechsteilnehmer waren sich nicht ueber kulturelle Kommunikationsregeln im Klaren. Waehrend aus Sicht des Hamburgers ein „OK“ mit anschliessender Erledigung ausreichend erscheint, benoetigt der Englaender noch ein „Hello Mr. *Name*, how are you” sowie ein “Of course, no Problem, Glad I can help. Have a nice evening.”.<br />
Der Hamburger wuerde sagen „*Name*, kannst Du mit mal kurz *kleiner Auftrag* machen?“.<br />
Der Englaender wuerde sagen „Hello *Name*, how are you?„ [Antwort] “I wonder if you could do me a little favor?” [Antwort] “Could you please *kleiner Auftrag*? Thats very kind of you. Thank you so much“.<br />
Wie sehr die Kommunikationsregeln sich unterscheiden zeigt sich wenn man einmal das Englische woertlich ins Deutsche uebersetzt: „Hallo *Name*, wie geht es Dir? Ich frage mich ob du mir einen kleinen Gefallen tuen koenntest. Koenntest du bitte *kleiner Auftrag*? Das ist sehr lieb von Dir. Vielen Dank“. Der Satz wirkt im Deutschen schleimig und unehrlich.</p>

<p>Der Hamburger wird also aus solch einen Telefonat mit dem Gefuehl heraus gehen, es mit einen schleimigen und unehrlichen Gespraechsteilnehmer zu tun zu haben. Der Englaender wird mit dem Gefuehl herausgehen, einen unfreundlichen Raubatz ,der ihn nicht mag, als Partner zu haben. Beide finden ihr Gegenueber doof/unfreundlich.</p>

<p>Ist erstenmal das Gefuehl eingetreten, das der Gegenueber ein Idiot ist so wird saemtliche Folgekommunikation unmoeglich. Ein Umstellen dieser Meinung ist nahezu unmoeglich. Mit VIEL Glueck wird bei einen persoenlichen Treffen ein „Oh – im realen Leben bei einen Bierchen ist der ja halbwegs in Ordnung“ fuer Entspannung sorgen. Die Chance sich zu einen Bierchen zu treffen ist jedoch astronomisch Klein und wuerde allerhoechstens auftreten, wenn der Chef ein Treffen gut faende.</p>

<p>Wahrscheinlicher ist es das es kein Folgeauftrag geben wird.</p>

<p>Nahezu in allen Bereichen lassen sich solche Beispiele finden.</p>

<p>Besonders kritisch ist auch die elektronische Kommunikation.</p>

<p>Die Email.</p>

<p>Emails werden von niemanden richtig beherrscht. Zwei ganz grosse Probleme zeichnet die Email aus:<br />
1)	Sie ist viel zu schnell geschrieben, und daher auch viel zu wenig bedacht.<br />
2)	Sie kommt bei dem Empfaenger ohne die emotionale Komponente an (beispielsweise Stimmlage beim Telefonat).<br />
Ironie, Witz, Meinungen, Entschuldigungen usw. sind unmoeglich zu als solche zu Kennzeichnen (alberne Marker wie „ACHTUNG IRONIE“ helfen idR. nichts).<br />
Diese Informationen sind jedoch zur Uebertragung des Inhaltes der Kommunikation unerlaesslich. Daher fuellt der Empfaenger diese Information mit seiner eigenen Kommunikationskultur, Erfahrung und Emotionalitaet auf.<br />
90% der scheinbar uebermittelten Information kommt aus dem Kopf des Empfaengers und nicht des Senders.<br />
(Es ist nicht ungewoehnlich, dass ein Empfaenger die selbe Email zwei mal bei jeweils anderer Laune liesst und zwei voellig unterschiedliche Botschaften emfaengt)</p>

<p>Missverstaendisse sind nicht nur wahrscheinlich, sondern vorprogrammiert.<br />
Emails funktionieren nicht.</p>

<p>Wenn man nun ueberlegt was der Empfaenger falsch macht, so hat man schon den ersten Fehler gemacht.<br />
Mache Dir beim Verfassen einer Email klar „Ich kann keine Email schreiben. Ich muss Aufpassen was ich schreibe.“<br />
Ueberlege Dir nun „Wer ist mein Empfaenger ? Ist er mein Freund, ein Vereinskollege oder ein Arbeitskollege ? Wie gut kenne ich ihn?“<br />
Frage Dich in welcher Stimmung er ist. Ueberlege Dir was der Empfaenger hoeren moechte und was Du sagen moechtest. Ueberlege was Du dem Empfaenger auf keinen Fall sagen darfst.“<br />
Nun schreibe - aber noch nicht abschicken.<br />
Nach dem Schreiben kommt das Wichtigeste. Ueberlege in welcher Beziehung dein Gegenueber Dich sieht. Glaubt er Du bist ein verlaesslicher Typ, ein Analytiver, eine Respektperson usw. <br />
Bediene das Bild Deines Gegenuebers von Dir. Denk daran, dass die Email von ihm gelesen wird, und 90% der scheinbar uebermittelten Information aus SEINEM Weltbild kommt und nicht aus Deinen. Wenn Du versuchen moechtest dieses Bild von Dir zu aendern, so ist dies ein Prozess der unglaublich lange dauert und bestimmt nicht in einer Email zu bewaeltigen ist. Baue also auf dem Bild deines Gegenuebers von Dir auf,- und nicht auf deinen Bild des Gegenuebers.</p>

<p>Hierzu ein Beispiel:</p>

<p>A hat im letzten Jahr ein Projekt betreut. B kommt hinzu und moechte sich einbringen, hat jedoch eigene Vorstellungen.<br />
B an A: „Letztes Jahr hat mir *Maengelliste* nicht gefallen. Ich moechte *Verbesserungsvorschlaege*“<br />
Was liest B nun?<br />
In A’s Weltbild ist das Projekt hervorragend gelaufen. A ist stolz auf das Projekt. Das Projekt ist sein Kind. <br />
A wird also lesen „Du hast Mist gebaut. Du bist ein Idiot.“. Die Verbesserungsvorschlaege wird A gar nicht mehr lesen. In A’s Kopf wird sich nun das Bild von B veraendern. <br />
„B hat gesagt ich (A) bin ein Idiot.“ Da jedoch jeder Mensch von sich selber glaubt kein Idiot zu sein, spricht B die Unwahrheit. „B hat immer unrecht und ist mein Feind“. <br />
Ist es erst einmal so weit, koennte B in einer zweiten Email an A schreiben „Aepfel wachsen auf Obstplantagen“ – A wuerde nur noch lesen „Mein Feind, der Idiot B sagt, Aepfel wachsen immer auf Obstplantagen. B hat immer unrecht. Aepfel wachsen gar nicht immer auf Plantagen“. A wuerde nun solange googeln bis er etwas findet und so etwas antworten wie „Das Aepfel immer auf Obstplantagen wachsen ist Unsinn. In Holland gibt es riesige Gewachshaeuser in denen Aepfel unter kuenstlichen Bedingungen industriell hergestellt werden.“, oder falls Du sorgfaeltig rechhaschiert hast ist sogar eine Antwort denkbar wie „Deine Emailkodierung ist furchtbar. Deine Umlaute funktionieren nicht und du Quotest falsch.“. Ab diesem Zeitpunkt ist alles zu spaet.<br />
Interessanterweise ist zu diesem Zeitpunkt sowohl A als auch B der Meinung den jeweils anderen niemals persoenlich angegriffen zu haben.</p>

<p>Wichtig ist also beim Verfassen der Email sich Gedanken zu machen wie die Email GELESEN wird. Gibt es eine Person die das Projekt gemacht hat? Wer ist dies? Warum hat er es so gemacht und nicht anders? <br />
„Hallo A,<br />
Letztes Jahr hast Du dieses tolle Projekt gemacht. Ich wollte dieses Jahr etwas ganz aehnliches machen. Meine Ideen sind *Verbesserungsvorschlaege*, um auf diese Weise zu verhindern das *Maengelliste* passiert. Vielleicht koennen wir und ja mal zusammensetzten“<br />
Besser ist es, wenn man sogar die Maengelliste ganz weglasst und in der Kommunikation A dazu bringt selber eine Maengelliste aufzustellen.<br />
Noch besser: man laesst sogar die Verbesserungsvorschlaege weg und bringt A dazu durch Nachdenken selber auf diese Liste zu kommen.</p>

<p>An diesen Punkt ist wichtig das sich jeder eingebunden fuehlt. Das Entstehen der Verbesserungsliste und der Maengelliste in diesem Beispiel ist von B erledigt.<br />
Dies wuerde bei A jedoch ein unangenehmes Gefuehl des Ueberstuelpens hervorrufen. Dies kann schon der Ausloeser dafuer sein, das sich A negativ kritisiert fuehlt.</p>

<p>In einen Telefonat ist es teilweise moeglich das Gespraech dahin zu bewegen, dass A ins erzaehlen kommt, und aus seiner Perspektive den Projektverlauf schildert. Erst dann kann die Maengelliste durchgegeben werden mit dem Gefuehl dass auch A vollstaendig diese Liste unterschreiben wuerde.<br />
In einer Email ist so etwas nahezu unmoeglich.</p>

<p>Bei Gruppenbeziehungen ist es nocheinmal komplizierter.<br />
Menschen neigen dazu in Kategorien wie „ich“ und „ihr“ zu denken.</p>

<p>Beispiel:<br />
Du bestellt bei einen Telekommunikationsunternehmen eine DSL-Leitung.<br />
Der Auftrag geht verschuett und es passiert gar nichts.<br />
Du wirst nun denken „Das Telekommunikationsuternehmen ist unfaehig ihre Bestellungen zu organisieren und inkompetent“<br />
Du wirst hingegen niemals denken „Der Call-Center-Agent bei dem ich bestellt habe ist ueberlastet und hat in der Eile meinen Namen nicht richtig in das Formular eingetragen“<br />
Von nun an wirst Du jedesmal wenn Du einen Techniker des Telekommunikationsunternehmens auf der Strasse siehst denken „inkompetenter Idiot“</p>

<p>Wenn Du nun umgekehrt in einer Gruppe bist, musst Du immer daran denken das dein Empfaenger bereits ein Bild von Dir im Kopf hat aufgrund von seiner Erfahrung mit der Gruppe, obwohl Du persoenlich noch gar nicht kommuniziert hast.<br />
Schwierig !<br />
Ueberlege also welches Bild von Deine Gruppe existiert.<br />
Versuch nicht dieses Bild abzustreiten oder zu veraendern. Es wird dir nicht in einer Email gelingen. Abgerglaeubische Menschen benutzen teilweise sogar Fusszeilen wie „ich spreche nicht in Namen meiner Gruppe“. Genauso gut koennte man auch schreiben „Alles was ich eben geschrieben habe, habe ich nicht geschrieben“. </p>

<p>Nun koennte man denken „Wenn ich zu meiner Empfaengergruppe schreibe kann ich ruhig ehrlich sein. Ich brauche nicht um den heissen Brei herum reden. Ich kann direkt sagen was Sache ist.“ Die Begriffe ‚ehrlich’ und ‚um den heissen Brei herumreden’ schliessen sich jedoch nicht gegenseitig aus. Auch koennte man denken „wieso muss ich meine Kommunikation so gestalten dass ich den anderen manipulieren muss“. Das tust Du gar nicht. Der andere ist ja nicht doof. Er wird in der Regel genau wissen worauf Du hinaus willst. Kurioserweise ist es trotzdem sinnvoll auf die Kommunikation zu achten – auch wenn beide Kommunikationspartner schon im Vorfeld wissen was Sache ist.<br />
</p>]]>
</content>
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<title>Max und Moritz Reloaded</title>
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<modified>2005-04-22T18:39:24Z</modified>
<issued>2005-04-22T01:18:05Z</issued>
<id>tag:iscs.rechenknecht.net,2005://1.22</id>
<created>2005-04-22T01:18:05Z</created>
<summary type="text/plain">Wie wuerde ein Film aussehen wenn Quentin Tarantino in der Zeit des Schlager-Kinofilms deutsche Geschichte studiert haette, und 15 Jahre nach der Wiedervereinigung einen pedagogischen Lehrfilm drehen wuerde. Die Antwort laeuft zur Zeit in den Kinos an. &quot;Max und Moritz realoded&quot; ist nicht das, was man von einer deutschen Komoedie erwartet....</summary>
<author>
<name>iscs</name>

<email>iscs@ccc.de</email>
</author>
<dc:subject>Kulturkack</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Wie wuerde ein Film aussehen wenn Quentin Tarantino in der Zeit des Schlager-Kinofilms deutsche Geschichte studiert haette, und 15 Jahre nach der Wiedervereinigung einen pedagogischen Lehrfilm drehen wuerde.<br />
Die Antwort laeuft zur Zeit in den Kinos an.<br />
"Max und Moritz realoded" ist nicht das, was man von einer deutschen Komoedie erwartet.<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>Irgendetwas zwischen Punk, den Unterschieden zwischen West-Klischees und Ost-Klischees, melakonischen Singsang, Sozialkritik und vorpubataeren Gewalt und Sex-Phantasien. Zeitweise aufkommenene Vergangenheitsverklaertheit wird jedoch schnell genug abgestreift "Warum wart ihr im Osten eigentlich so bloed?"<br />
Politische Unkorrektheit wird hierbei grossgeschrieben.<br />
Der Schlussatz "Ergiebt diese Scheisse irgendeinen Sinn fuer Dich" trifft den Nagel auf den Kopf.</p>

<p>Wer einmal die Polizei in Hollywoodschaukeln auf einer Landstrasse einen Ferrari stoppen sehen moechte, alte DDR-Schlager aus dem Munde des Prinzen-Saengers (einer der Schauspieler) hoeren moechte oder einfach Schiesserreien vor der Szenerie naturbelassener Tueringer Heidelandschaft oder alten Braunkohleabbaugebieten sehen moechte und dabei stets bewundern moechte wie die Filmcrew mit ihren kleinen Geldmitteln sich ueberhaupt das Filmmaterial leisten konnte - der ist in diesem Film richtig.</p>

<p>Die Handlung:<br />
Die beiden vorpubataeren Jungs Max und Moritz werden nach einer Spritztour in einen geklauten Auto mit den Toechtern irgendeines Senatsmitgliedes von der Stadt Hamburg zur Besserung nach Thueringen geschickt. "Hauptsache weg" sagen sich die Stadt und die Kneipenschlampen-Mutter.<br />
Sorge hat lediglich die Frau von der staatlichen Erziehungshilfe. In Thueringen landen die beiden in einen alten Militaercamp, welches von zwei in Erinnerungen schwelgenden schwulen NVA Soldaten bewohnt wird. Nach einigen Umerziehungsversuchen versuchen Max und Moritz sich dann doch als Kommunisten und Enteignen kurzerhand das NVA-Paerchen.<br />
(Ab hier Spoiler !)<br />
Als sie wenig spaeter das Auto eines faschistischen Dorf-Puffbetreiber enteignen, jedoch ein wenig spaeter geschnappt werden, werden sie von dem Puff-Betreiber eine Weile lang gefoltert, wovon die hamburger Sozialtante der staatlichen Erziehungshilfe Wind bekommt und mit der Mutter zur Hilfe eilen moechte.<br />
Nachdem unter den Beteiligen einige maerkwuerdige Sexpartner-Kombinationen durchprobiert worden sind, erschiessen Max und Moritz den Dorf-Puffbetreiber in einer Racheaktion, werden aber wenig spaeter selber von zufaellig vorbeifahrenen Bayern aus ihrem Wohnmobil erschossen.<br />
2 Jahre spaeter betreiben die Mutter, die Sozialtante mit ihren neuen Nachwuchs (Max II und Moritz II) und das NVA-Paerchen ein sozialisisches Bootcamp.<br />
Ende gut alles gut. </p>

<p>Darsteller:<br />
Kai Müller, Willi Gerk, Katy Karrenbauer, Franziska Petri, Sebastian Krumbiegel, Toni Krahl, Ben Becker, Karen Böhne, Armin Dillenberger, Antonia Cäcilia Holfelder, Harry Baer, Tini Howarth, Steffen Jürgens, Stefan Lampadius, Roxanne Borski, Anna Hausburg, Marc Bischoff, Pit Bukowski, Anton Lewit, Numan Acar, Michael Ginsburg, Olaf Lippke, Turgay Manduz, Vera Müller, Hakan Orbeyi, Jochen Röder, Ruwen Schneider, Eckhard Theophil<br />
 <br />
Buch:<br />
Thomas Frydetzki, Laurens Straub, Eckhard Theophil<br />
 <br />
Produzenten:<br />
Clementina Hegewisch, Rainer Kölmel, Laurens Straub<br />
 <br />
Dieses war der erste Streich.<br />
</p>]]>
</content>
</entry>
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<title>Stromunfaelle</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://iscs.rechenknecht.net/archives/2005/04/stromunfaelle.html" />
<modified>2005-04-21T00:07:38Z</modified>
<issued>2005-04-21T00:00:12Z</issued>
<id>tag:iscs.rechenknecht.net,2005://1.21</id>
<created>2005-04-21T00:00:12Z</created>
<summary type="text/plain">Ein gewisser Martin fragt in einen Komentar auf meinen AC/DC-Artikel: &quot;Ab welcher Spannungshöhe und Stromstärke wird es lebensgefährlich? Im KFZ haben wir Gleichspannung 12 Volt und 20 Ampere Sicherungen. Ist das harmlos? Im Haushalt haben 16 Ampere und 230 Volt Wechselspannung. Das ist lebensgefährlich. Warum ist das so?&quot;...</summary>
<author>
<name>iscs</name>

<email>iscs@ccc.de</email>
</author>
<dc:subject>und natuerlich mit der Maus</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://iscs.rechenknecht.net/">
<![CDATA[<p>Ein gewisser Martin fragt in einen Komentar auf meinen <a href="http://iscs.rechenknecht.net/archives/2005/02/acdc.html">AC/DC-Artikel</a>:<br />
"Ab welcher Spannungshöhe und Stromstärke wird es lebensgefährlich? Im KFZ haben wir Gleichspannung 12 Volt und 20 Ampere Sicherungen. Ist das harmlos? Im Haushalt haben 16 Ampere und 230 Volt Wechselspannung. Das ist lebensgefährlich. Warum ist das so?"</p>]]>
<![CDATA[<p>Bei Elekrtoschweissen hat man auch nur Spannungen von 12V und Stroeme von 50-140 A. Das reicht um Metal zu schweissen,- und sicher reicht es auch um deinen Koerper ernsthaft zu verletzen.</p>

<p>Die Frage "Ab wann ist Strom lebensgefaehrlich" ist nicht ganz so einfach zu beantworten.<br />
Der Koerper wird ueber elekrtische Signale gesteuert, welche in den Nerven vom Gehirn zu den Muskeln laufen. (Auch chemische Geschichten spielen dabei eine Rolle - aber das lassen wir einfach mal ausser acht.)<br />
Wenn nun ein Strom durch einen Unfall durch den Koerper laeuft, so werden durch den Strom die Koerpereigenen Signale ueberdeckt. Dadurch verkrampfen die Muskeln. <br />
Nun koennen mehrere schlimme Dinge passieren</p>

<p> a) Wenn Du Pech hast verkrampfen sich die Muskeln so, dass Du den elektrischen Leiter fest umklammerst und nicht mehr los lassen kannst, da Du Deine Muskeln nicht mehr kontrollieren kannst.</p>

<p> b) Das Herz wird nur indirekt vom Gehirn gestuert und generiert seine Schlagimpulse ueberwiegend mit eigenen Nervenzellen (Sinusknoten). Wenn Du jedoch Pech hast hoert das Herz auf "das Falsche Signal" von dem Stromschlag und versucht (bei Wechselstrom) 50 mal pro Sekunde zu schlagen (Geschwindigkeit des Wechselstroms in Europa),- was natuerlich nicht funktioniert. Ein Herzflimmern setzt ein, - der Blutkreislauf versagt, das Gehirn wird nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Ende! </p>

<p> c) Im Koerper koennen Lichtboegen enstehen die Deine Organe verkokeln. Je nachdem welches Organ betroffen ist wirst Du Symtome entwickeln. (eventuell auch erst Tage spaeter)</p>

<p> d) Durch den Stromschlag ist die Herzmuskelsteuerung durcheinandergeraten, sodass auch Tage nach dem Unfall ploetzlich Herzschwierigkeiten auftreten koennen.</p>

<p> e) Bei laengeren Stromfluss durch Deinen Koeper kann eine chemische Reaktion im Blut einsetzen. Das Blut wird elektrolytisch zersetzt. Es kann dadurch nach ein paar Tagen zu Vergiftungserscheinungen kommen. </p>

<p>Wegen Fall Punkt c d und e gild: Bei einen Stromunfall den Du ueberlebt hast: Alle Arbeit einstellen und ersteinmal den Artzt anrufen. Eventuell wird dieser Dich zur Beobachtung ins Krankenhaus schicken oder ein EKG machen wollen. Ansonsten Stress vemeiden, auf Deinen Herzschlag achten und ins Bett - SOFORT!</p>

<p>Punkt b (Herzflimmern) hat den sofortigen Tot zur Folge.<br />
Hier kann man tatsaechlich etwas Rechnen. Die Erfahrung sagt:<br />
 - Stroeme ab 0.5 mA (=0.0005 A) sind wahrnehmbar.<br />
 - Stroeme ab 10 mA (=0.01 A) fuer eine Sekunde, bzw 50 mA (=0.05 A) fuer 150 Milisekunden lassen Muskeln verkrampfen, sodass Du im schlimmsten Fall den Leiter nicht mehr los lassen kannst.<br />
 - Stroeme ab 50 mA (0.05 A) fuer eine Sekunde, bzw 500 mA (0.5 A) fuer 10 Milisekunden loesen Herzflimmern aus, welcher sofort toetlich ist.</p>

<p>Es kommt also auf die Stromstaerke an, und nicht auf die Spannung.</p>

<p>Das Ohmsche Gesetz sagt:</p>

<p>Spannung = Strom * Wiederstand</p>

<p>in Einheiten:<br />
Volt = Ampere * Ohm</p>

<p>Nehmen wir an wir wollen einen sofort toetlichen Stromunfall mit 50 mA (0.05 A) herbeifuehren. </p>

<p>Benoetigte_toetliche_Spannung_in_Volt = 0.05A * Koerperwiederstand_in_Ohm</p>

<p>Wie hoch ist der Koeperwiederstand?<br />
Das haengt ab von<br />
 - der Groesse der Kontaktflaechen zum Leiter<br />
 - dem Weg den der Strom innerhalb Deines Koepers zuruecklegen muss<br />
 - der Feuchtigkeit der Haut an der Kontaktflaeche<br />
Am besten Du misst einmal bei Dir nach.</p>

<p>Nehmen wir einmal unter Misachtung aller Variablen Parameter 1000 Ohm an (Druchschnittswert).</p>

<p>Benoetigte_toetliche_Spannung_in_Volt = 0.05A * 1000 Ohm<br />
Benoetigte_toetliche_Spannung_in_Volt = 50 Volt</p>

<p><br />
Aber Achtung: Auch bei niedrigeren Spannungen gild (ich Wiederhole):</p>

<p> c) Im Koerper koennen Lichtboegen enstehen die Deine Organe verkokeln. Je nachdem welches Organ betroffen ist wirst Du (eventuell auch Tage spaeter) Symtome entwickeln. (Denk an das Elektroschweisgeraet, welches auch nur mit 12V arbeitet)</p>

<p> d) Durch den Stromschlag ist die Herzmuskelsteuerung durcheinandergeraten, sodass auch Tage nach dem Unfall ploetzlich Herzschwierigkeiten auftreten koennen.</p>

<p> e) Bei laengeren Stromfluss durch Deinen Koeper kann eine chemische Reaktion im Blut einsetzen. Das Blut wird elektrolytisch zersetzt. Es kann dadurch nach ein paar Tagen zu Vergiftungserscheinungen kommen. </p>

<p>Daher: Nachdem einen Stromunfall ersteinmal ueberlebt hast: Alle Arbeit einstellen und ersteinmal den Artzt anrufen. Eventuell wird dieser Dich zur Beobachtung ins Krankenhaus schicken oder ein EKG machen wollen. Ansonsten Stress vemeiden, auf Deinen Herzschlag achten und ins Bett - SOFORT!</p>

<p><br />
Was tun wenn mein Kumpel an einen elekrtischen Leiter festkrampft?</p>

<p>Versuch nicht Deinen Kumpel direkt zu retten indem Du ihm von dem eletrischen Leiter weg zu reissen versuchst.<br />
Du bringst Dich dadurch selber in Gefahr und haengst im schlimmsten Fall danach selber verkrampft am Leiter.<br />
Versuch stattdessen die Stromquelle abzuschalten. Stecker rausziehen oder Sicherung abschalten !</p>

<p>Welche Stromunfaelle gibt es denn so?<br />
 - Fummeln an der Steckdose.<br />
 - Falsch angeschlossene Steckdose (Folge: Zum Beispiel Dein Computergehaeuse steht ploetzlich unter Strom)<br />
 - Falsch angeschlossenes Licht (Folge: Die Gluehbirnenfassung steht ploetzlich unter Strom)<br />
 - Falsch angeschlosser Lichtschalter (Obwohl das Licht aus ist, ist noch Spannung auf der Fassung)<br />
 - Drachen steigen lassen unter Hochspannungsleitungen.<br />
 - Auf Eisenbahnwagen/Strassenbahnwagen klettern und in die Naehe des Fahrdraht kommen<br />
 - Ueberqueren von Ubahn- oder SBahn Gleisen die den Strom aus einer seitlichen Stromschiene bekommen.<br />
 - Von Bruecken herunter auf die Gleise pinkeln und dabei einen Fahrdraht erwischen. (passiert oefters als man denkt)</p>

<p>Ansonsten gilt noch: Bei Stromunfaellen durch Fummeln an der Steckdose oder anderen Geraeten zaehlt keine Versicherung, weil Du als nicht am Strom herumfummeln sollst.<br />
</p>]]>
</content>
</entry>
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<title>Bahnungluecke bei Schneewitchen</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://iscs.rechenknecht.net/archives/2005/04/bahnungluecke_b.html" />
<modified>2005-04-08T20:03:56Z</modified>
<issued>2005-04-08T18:20:28Z</issued>
<id>tag:iscs.rechenknecht.net,2005://1.20</id>
<created>2005-04-08T18:20:28Z</created>
<summary type="text/plain">Bahnungluecke im Rheinland haben eine lange Tradition. Ungefaehr alle 2 Jahre kommt es zu einen schweren Unglueck. Mehrmals im Jahr sind die Strecken gesperrt. Heute gab es wieder ein Unglueck im Bonn-Beuel. Etwas Chemie ist ausgelaufen. Mehrere Strassen gesperrt. Stadtbahnlinien ausgefallen. Feuerwehr im Mondanzug unterwegs. Aber sonst scheint ja alles mittlerweile vorbei. Womit wir wieder beim Thema Eisenbahn sind. Heute gibt es vier Eisenbahntrassen zwischen Koeln und Bonn, sowie 2 Trassen von Bonn nach Koblenz. Zusaetzliche gibt es ab Bonn eine Trasse nach Euskirchen....</summary>
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<email>iscs@ccc.de</email>
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<dc:subject>Rheinland</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Bahnungluecke im Rheinland haben eine lange Tradition.<br />
Ungefaehr alle 2 Jahre kommt es zu einen schweren Unglueck. Mehrmals im Jahr sind die Strecken gesperrt.<br />
Heute gab es wieder ein Unglueck im Bonn-Beuel.<br />
Etwas Chemie ist ausgelaufen. Mehrere Strassen gesperrt. Stadtbahnlinien ausgefallen. Feuerwehr im Mondanzug unterwegs. Aber sonst scheint ja alles mittlerweile vorbei.<br />
Womit wir wieder beim Thema Eisenbahn sind.<br />
Heute gibt es vier Eisenbahntrassen zwischen Koeln und Bonn, sowie 2 Trassen von Bonn nach Koblenz. Zusaetzliche gibt es ab Bonn eine Trasse nach Euskirchen.</p>]]>
<![CDATA[<p>Zwischen Bonn und Koblenz fliesst der Rhein durch ein sehr enges Tal.<br />
Der Rhein bildet hier die Grenze zwischen zwei tektonischen lokalen Platten. Der Graben wird vom Rhein als Flussbett verwendet. Daher bebt hier auch regelmaessig (ca. alle 2 Jahre) die Erde.<br />
(Gottseidank bebt es regelmaessig, sodass sich keine grossen Spannungen aufbauen und es nur maessig bebt.)<br />
Heute noch gibt es in der Eifel einen ehemaligen Vulkankrater aus dem es regelmaessig blubbert. Auch das Siebengebirge ist vulkanischen Ursprungs. Vulkankrater gibt es ueberall. Als Bonn noch von Dinosaueriern bewohnt wurde schleuderten die damals aktiven Vulkane Gestein bis nach Berlin.</p>

<p>Nach dem Rheinufer steigt das Gelaede sehr stark (oft Senkrecht) an.<br />
Beruehmte Felsen wie der Drachenfels die <a href="http://www.loreley.de/">Loreley</a> sowie das <a href="http://www.siebengebirge.com/">Sieben</a><a href="http://www.siebengebirge.de/">gebirge</a> ("Sieben" kommt von dem Wort "Siefen" welches die Gesteinsart ist die hier im Mittelalter abgebaut wurde) sorgten schon Jahrhunderte fuer <a href="http://iscs.rechenknecht.net/archives/image_00140.html" onclick="window.open('http://iscs.rechenknecht.net/archives/image_00140.html','popup','width=640,height=480,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false">Legenden</a>.<br />
Die bekanntesten sind die <a href="http://gutenberg.spiegel.de/hertz/erzaehlg/Druckversion_siegfrie.htm">Siegfriedsage</a>, die <a href="http://home.arcor.de/wormser-web/nibelungen/nibelungensage.htm">Nibelungensage</a>, die Sage vom Loreleigesang, das Maerchen von Schneewitchen (=Hinter den sieben Bergen => Siebengebirge).<br />
Wo es eng ist findet es der Rheinlaender schoen, und baute in das enge Tal nicht nur eine Bahnstrecke hinein, sondern gleich zwei. Auf jeder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rechte_Rheinstrecke">Seite</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linke_Rheinstrecke">eine</a>. (Spaeter sind noch 2 grosse Bundesstrassen auf jeder Seite dazugekommen).<br />
Die beiden Rheinstrecken gehoeren wohl zu den <a href="http://www.rheinstrecken.de/bilder.cfm?kategorien_id=29&bilder_id=967219252">schoensten</a> Bahnstrecken Europas, aber leider auch die am staerksten Befahrenen Strecken Europas. Beide Strecken wurden mitte des vorletzten Jahrhunderts (1844 bzw. 1856) fuer hohe Geschwindigkeit gebaut. Zuege fuhren schon damals auf der alten Trasse mit max. 130 km/h. (<a href="http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/bahnwelt/dbmuseum/dauerausstellungen/fahrzeuge/05__001.html">Tempo 200 fahren Zuege nicht erst seit dem ICE, sondern bereits 70 Jahre lang</a>).<br />
Das Rheintal zaehlt aufgrund der Natur und seiner vielen Burgen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von der Strecke aus kann man ueber 50 Burgen bewundern, sowie unzaehlige Weinberge.<br />
Auch die Bahnstrecke selber mit ihren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Rolandseck">Bahnhoefen</a> blickt auf bewegte Geschichte zurueck. <br />
Heute donnert ca. alle 2 Minuten ein Ferngueterzug durch das Tal. Darunter ca. ein <a href="http://www.akte-nix.de/atom/antiatom-rheinland.htm#Strahlender%20Müll%20rollt%20auch%20im%20Rheinland">Castor Transport pro Woche</a>. Chemiekalien, Personen, Autotransporte, Kohle, Oel, Atommuell, Schutt, Panzer - alles rollt durch.<br />
Dazu kommt noch der Rhein, die am staeksten befahrene Binnenschiffartsroute Europas.<br />
Bei solch einer Verkehrsdichte kommen <a href="http://www.thw.de/thw-inland/meldungen/2002/einsatz074.htm">Unfaelle</a> <a href="http://www.drk-fmderft.de/einsatzberichte/bruehl_2000/nachrichten_auszug.htm">vor</a>.<br />
Heute ist ein abgestellter <a href="http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=XP/index&pageid=1006361736814&rubrik=268&artikelid=1112942789428">Chemiewagen im Beueler Bahnhof ausgelaufen</a>.<br />
Immerhin kein Castor.<br />
</p>]]>
</content>
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<title>Das Weltbild eines Rheinlaenders</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://iscs.rechenknecht.net/archives/2005/04/das_weltbild_ei.html" />
<modified>2005-03-31T23:29:17Z</modified>
<issued>2005-03-31T23:27:09Z</issued>
<id>tag:iscs.rechenknecht.net,2005://1.19</id>
<created>2005-03-31T23:27:09Z</created>
<summary type="text/plain"> (Das Photo ist keine Photomontage, sondern habe ich tatsaechlich in Wesseling gefunden)...</summary>
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<email>iscs@ccc.de</email>
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<dc:subject>Rheinland</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img alt="image_00156.jpg" src="http://iscs.rechenknecht.net/archives/image_00156.jpg" width="640" height="480" /><br />
(Das Photo ist keine Photomontage, sondern habe ich tatsaechlich in Wesseling gefunden)</p>]]>

</content>
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<title>Kuenstliche Nahrung fuer Naturfetischisten</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://iscs.rechenknecht.net/archives/2005/03/kuenstliche_nah.html" />
<modified>2005-03-13T19:38:45Z</modified>
<issued>2005-03-13T17:33:07Z</issued>
<id>tag:iscs.rechenknecht.net,2005://1.18</id>
<created>2005-03-13T17:33:07Z</created>
<summary type="text/plain">&quot;Ess doch nicht dieses kuenstliche Zeugs! Da ist ja nichts natuerliches mehr dran! Das kann doch nicht gesund sein.&quot; Diesen Satz muessen sich Herschaaren von jungen Maennern anhoeren die nicht peinlichst genau auf ihre Ernaehrung achten und zu einen Hamburger nicht nein sagen koennen. All jenen Leidgeplagten moechte ich zurufen &quot;Auch die Vegetarier essen ausschliesslich kuenstliches Essen&quot;...</summary>
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<dc:subject>Kuechenweissheiten</dc:subject>
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<![CDATA[<p>"Ess doch nicht dieses kuenstliche Zeugs! Da ist ja nichts natuerliches mehr dran! Das kann doch nicht gesund sein." Diesen Satz muessen sich Herschaaren von jungen Maennern anhoeren die nicht peinlichst genau auf ihre Ernaehrung achten und zu einen Hamburger nicht nein sagen koennen. All jenen Leidgeplagten moechte ich zurufen "Auch die Vegetarier essen ausschliesslich kuenstliches Essen"</p>]]>
<![CDATA[<p>Kohl:<br />
Die heutigen Kohlsorten stammen alle von einen "Urkohl" ab, welcher jedoch heute nur noch in historischen Sagen vorkommt. Die eigentliche Pflanze ist ausgestorben und scheint schon fast selber nur ein Mythos zu sein. Zu den Zuechtungen aus dem Urkohl gehoeren<br />
Weißkohl, Rothohl, Wirsing, Chinakohl, Blätterkohl, Blumenkohl, Brokkoli, Braun- und Grünkohl, Kohlrabi, Rosenkohl, Gartenkohls, Rosenkohl, Sprossenkohl, Blätterkohl, Winterkohl und so weiter.<br />
Die historischen Quellen zum Urkohl sind unklar. Im klassischen Altertum (Griechen, Roemer usw) wurde wohl schon fleissig Kohl in verschiedenen Variationen verspeisst.  Die Zuechtung muss damals also wohl schon weit fortgeschritten sein. Es gibt eine Wildpflanze in Mittel und Nordeuropa (Meerkohl) welche mit den Kohl verwand zu sein scheint. Ob es sich dabei um einen Nachfahren des Urkohls handelt oder um eine verwilderte fruehe Zuchtung ist unklar.<br />
Manche vermuten die Urspruengliche Heimat des Kohls daher in Nord- und Mitteleuropa, andere Theorien sprechen von Italien. Auf jeden Fall ist der Kohl schon sehr frueh ueber die ganze Welt gereist und wurde dabei fleissig veraendert.</p>

<p>Weizen:<br />
Vermutlich aus dem Nahen Osten wo er vermutlich schon im 7. vorchristlichen Jahrtausend angebaut wurde und seit dem veraendert wurde. Der naechste wilde Verwandte scheint der Einkorn zu sein, welcher jedoch ein Nachfahre frueher Zuechtungen zu sein scheint. (Eventuell auch nicht)</p>

<p>Apfel (und andere Fruechte):<br />
Vermutlich aus Asien. Der naechste wilde Verwandte ist der "Holzapfel" mit einer erdbeergrossen Frucht. Es ist jedoch umstritten ob der Holzapfel der Ur-Apfel war oder eine verwilderte fruehe Zuechtung.<br />
Die Kultur-Aepfel aus dem Supermarkt sind so verstuemmelt, dass sie nicht aus eigener Kraft wachsen koennen. Daher wird ein wildnaeher Apfelbaum als Grundlage genommen, in welchen das genetische Material einer Apfelzuechtung eingesetzt wird (Veredelung), sodass das Wurzelwerk und der Stamm aus dem wildnahen Baum ist, die Krone mit den Fruechten jedoch ein (genetisch gesehen) ganz anderer Baum ist.<br />
Dieser Trick des Aufprophen/Veredeln des Baumes mit genetischen Material ist seit Jahrtausenden weit verbreitet im Fruechteanbau (Praktisch alle Fruechte im Supermarkt sind auf diese Weise gewachsen)<br />
Da das genetische Material des Kulturapfels an sich nicht mehr vermehrungsfaehig ist, wird er durch künstliche Vermehrung in Labors  (bereits seit Jahrtausenden) vermehrt.<br />
Wann dies alles angfangen hat ist nicht ganz nachvollziehbar. Auf jeden Fall war es zur klssischen Antike bereits gang und gebe.</p>

<p>Hier stoppe ich. Jedoch waere fuer nahezu jede Speise aus dem Supermarkt nachweisbar, dass es diese Form in der Natur urspruenglich nicht gaebe.<br />
(Das selbe gild natuerlich auch fuer Fleisch,- wo teilweise die Wildvorfahren schon lange ausgestorben sind)</p>

<p>In diesem Sinne:<br />
Natuerliche Nahrung gibs nich mal mehr im Wald (Schliesslich gibt es in Deutschland nur noch 2 kleine Urwaeldchen welche nicht durch Menschen angepflanzt wurden).</p>

<p>Heute gibt es 2 Burger zum Preis von einen.</p>]]>
</content>
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<title>Mixtur Trautonium - Synthesizer aus den 30ern</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://iscs.rechenknecht.net/archives/2005/03/mixtur_trautoni.html" />
<modified>2005-03-11T00:22:27Z</modified>
<issued>2005-03-10T23:45:07Z</issued>
<id>tag:iscs.rechenknecht.net,2005://1.17</id>
<created>2005-03-10T23:45:07Z</created>
<summary type="text/plain">In den 30er Jahren gab es beim fruehen Radio ein Problem. Tonaufzeichnung war nur schwer moeglich, und die technische Moeglichkeit Schallplatten im Radio zu spielen gab es noch nicht in guter Qualitaet. So wurde die meiste Musik im Radio live gespielt. Aber auch das war problematisch, da die Microphone noch recht bescheiden waren. Eine Loesung Musik direkt ins Radio einzuspielen (ohne Microphon) musste her. Und so erfand Oskar Sala einen der ersten Synthesizer, das &quot;Mixtur-Trautonium&quot; (eine Weiterentwirklung des Trautonium)...</summary>
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<name>iscs</name>

<email>iscs@ccc.de</email>
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<dc:subject>ne wat woa dat froeher schoen</dc:subject>
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<![CDATA[<p>In den 30er Jahren gab es beim fruehen Radio ein Problem.<br />
Tonaufzeichnung war nur schwer moeglich, und die technische Moeglichkeit Schallplatten im Radio zu spielen gab es noch nicht in guter Qualitaet.<br />
So wurde die meiste Musik im Radio live gespielt.<br />
Aber auch das war problematisch, da die Microphone noch recht bescheiden waren.<br />
Eine Loesung Musik direkt ins Radio einzuspielen (ohne Microphon) musste her.<br />
Und so erfand Oskar Sala einen der ersten Synthesizer, das "Mixtur-Trautonium" (eine Weiterentwirklung des Trautonium)</p>]]>
<![CDATA[<p>Entdeckt ahben wir das Mixturtrautonium letztes Wochenende im Deutschen Museum in Bonn. Sofort fasziniert haben wir uns einige CDs an Ort und Stelle gekauft.<br />
Wegen akuter Begeisterung komme ich daher erst jetzt zum Bloggen.</p>

<p>Mit diesen Geraet, welches aussieht als ob es die Orgel eines verrueckten Professors eines billigen B-Movies ist, lassen sich <a href="http://www.jogi-files.de/trautonium/froehlich.mp3">interessante</a> <a href="http://www.jogi-files.de/trautonium/moewe%20im%20sturm.mp3">Toene</a> <a href="http://www.jogi-files.de/trautonium/rauschen%20und%20filter.mp3">erzeugen</a>.<br />
Die Hoerbeispiele stammen von <a href="http://www.trautonium.de/">www.trautonium.de</a>, in der Frame-Navigation zu "Download" durchklicken. Ebenfalls dort zu finden sind komplette Bauanleitungen.<br />
Meine Google-Empfehlung heute lautet daher "<a href="http://www.google.de/search?hl=de&q=mixturtrautonium&btnG=Suche&meta=">Mixturtrautonium</a>".<br />
Auch erwaehnenswert sind die Seiten des <a href="http://www.deutsches-museum-bonn.de/exponate/mixtur/mixtur.html">Deutschen Museums in Bonn</a>, sowie ein <a href="http://www.deutsches-museum-bonn.de/zeitzeugen/sala/01interview.html">Interview mit Oskar Sala</a>.</p>

<p>Am Rande: Die Vogelstimmen aus dem Film "Die Voegel" von Alfred Hitchcock stammen aus keinen anderen Geraet als dem Mixtrur-Trautonium. (Echte Vogelstimmen waren Hitchcock nicht unheimlich genug)</p>

<p>Oskar Sala verstarb am 26.02.2002 im Alter von 91 Jahren in Berlin.<br />
</p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Schlaue Krokodile und merkbefreite Anwaelte</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://iscs.rechenknecht.net/archives/2005/03/premiere_seit_3.html" />
<modified>2005-03-02T23:29:20Z</modified>
<issued>2005-03-02T22:43:58Z</issued>
<id>tag:iscs.rechenknecht.net,2005://1.16</id>
<created>2005-03-02T22:43:58Z</created>
<summary type="text/plain">Premiere: Seit 3 Monaten steht ein einziger Tontraeger ununterbrochen auf Platz 1 der deutschen Charts. Ueber Musikgeschmack will ich hier nicht streiten - viel mehr moechte ich mich ueber diejenigen aufregen die selbst durch Schnappi nichts gelernt haben. Die Musikindustrie....</summary>
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<email>iscs@ccc.de</email>
</author>
<dc:subject>Planetenzustand</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Premiere: Seit 3 Monaten steht ein einziger Tontraeger ununterbrochen auf Platz 1 der deutschen Charts.<br />
Ueber Musikgeschmack will ich hier nicht streiten - viel mehr moechte ich mich ueber diejenigen aufregen die selbst durch Schnappi nichts gelernt haben.</p>

<p>Die Musikindustrie.<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>Als vor mehreren Jahren die kleine Joy mit ihren Papa das Kinderlied "Schnappi, das kleine Krokodil" sang war die Welt noch in Ordnung.<br />
Das Lied wurde auf eine Kinderlieder-CD gepresset - ein paar Exemplare wurden verkauft - keiner wurde superreich, aber auch keiner wurde arm.<br />
Der Liedermacher und seine Tochter widmeten sich anderen Projekten, und Schnappi verschwand in Archiven, wie das die meisten Lieder tun.</p>

<blockquote>"Ich bin Schnappi, das kleine Krokodil"</blockquote>

<p>Bis eines Tages jemand Schnappi online stellte. Die Kuenstler waren einverstanden - schliesslich kaufte eh niemand mehr die CD.</p>

<blockquote>"komm aus Aegyten, das liegt direkt am Nil"</blockquote>

<p>Die Webseite duempelte einige Zeit herum, bis ploetzlich bei SWR3 jemand auf das MP3 aufmerksam wurde und das Stueck auf dem Sender spielte.</p>

<blockquote>"Zuerst lag ich in einen Ei"</blockquote>

<p>Die Telefone standen nicht mehr still</p>

<blockquote>"Dann Schnii, Schnaa, Schnappte ich mich frei"</blockquote>

<p>Daraufhin war Schnappi nicht mehr zu stoppen. Es verbreitete sich im Internet und wurde zum Kult (warum auch immer)<br />
Die kleine Joy und ihr Papa gaben begeistert Interviews.</p>

<blockquote>"Schnii Schnaa Schnappi"</blockquote>

<p>Fast 3 Monate war Schnappi Kult und wurde frei kopiert. 3 Monate lang schlief die Musikindustrie...</p>

<blockquote>"Schnappi Schnappi Schnapp"</blockquote>

<p>...dann wachte sie jedoch auf, nachdem sie foermlich dazu genoetigt wurde wurde nun endlich ein Video produziert. Die neu erschienene Single schoss sofort auf Platz 1 der Charts....</p>

<blockquote>"Schnii Schnaa Schnappi"</blockquote>

<p>....und blieb dort bis heute.<br />
Aber anstatt sich ueber den Erfolg zu freuen, tat die Musikindustrie das was sie immer tat,- sie zerstoerte die Basis ihres Erfolges und verklagte saemtliche Internetseiten welche auch nur Links zu Schnappi-MP3s anboten und verschickte Abmahnungen in Serie.</p>

<blockquote>"Schnappi Schnappi Schnapp"</blockquote>

<p>Und so mussten irgendwelche Leute wahnsinnig viel Geld bezahlen, und Schnappi verschwand aus dem Intenet, und tauchte dafuer bei Jamba, Jamba-TV 1 (=Viva), Jamba-TV 2 (=Viva 2) und Jamba-TV 3 (MTV) wieder auf.</p>

<p>Interessannt daran ist, dass Schnappi saemtliche Argumente der Musikindustrie ad absurdum gefuehrt hat (schliesslich wurde es erst durch MP3 beruehmt)</p>

<p>10 Jahre Massen-Internet, und sie wollen immer noch Tontraeger in LKW transportieren.</p>

<p>10 Jahre Massen-Internet, und es gibt immer noch keine legale Plattform wo ich west-indische Tanzmusik aus den 60ern legal herunterladen kann. (Ein Musikarchiv ist erst dann einigermassen vollstaendig wenn auch solche Wuensche bedient werden koennen)</p>

<p>5 Jahre gemeinsamer Kapmf aller Musikkonzerne gegen Filesharing, aber kein gemeinsamer Aufbau einer eigenen Infrastruktur.</p>

<p>1 Jahr Jamba, und es wird mehr Geld ueber Klingeltoene verdient als ueber Tontraegerverkauf.</p>

<p>Scheinbar besteht die Musikindustrie nur noch aus Anwaelten und hat ihr operatives Geschaeft vollstaendig aufgegeben und Jamba ueberlassen.</p>

<p>Ich glaube die Internetgemeinde ist gegenueber der Musikindustrie noch viel zu tolerant.</p>

<p>Mittlerweile sagen sogar wir schon "illegale Musik" ohne dabei rot zu werden.</p>

<p>Mittlerweile wollen wir der Musikindustrie sogar schon Kulturflatrates anbieten. Quasie eine GEZ fuer Interentbenutzer.</p>

<p>Scheinbar haben wir schon vergessen, dass wir auf jeden CD-Rohling GEMA bezahlen und das wir (ab demnaechst) fuer den Internetanschluss GEZ bezahlen.</p>

<p>Wer den Markt verschlaeft stirbt frueher oder spaeter.</p>

<blockquote>"Ich beiss den Papi kurz ins Bein, und dann, dann schlaf ich einfach ein"</blockquote>
]]>
</content>
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<entry>
<title>Bekanntes Bonner Blog entsendet Venus-Korrespondent</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://iscs.rechenknecht.net/archives/2005/02/bekanntes_bonne.html" />
<modified>2005-03-02T23:29:52Z</modified>
<issued>2005-02-28T17:34:41Z</issued>
<id>tag:iscs.rechenknecht.net,2005://1.15</id>
<created>2005-02-28T17:34:41Z</created>
<summary type="text/plain">ich schau mal grade auf spiegel.de - schon so spaet? wieder ein jahr um? Man kann die Uhr danach stellen. Einmal im Jahr verkuendet irgendeine Nation dass sie - Eine Mondbasis bauen wird. - Zum Mars fliegen wird. - Ein Hotel im Weltraum bauen wird. Heute: Japan....</summary>
<author>
<name>iscs</name>

<email>iscs@ccc.de</email>
</author>
<dc:subject>Planetenzustand</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://iscs.rechenknecht.net/">
<![CDATA[<p>ich schau mal grade auf spiegel.de<br />
 - schon so spaet? wieder ein jahr um?</p>

<p>Man kann die Uhr danach stellen. Einmal im Jahr verkuendet irgendeine Nation dass sie<br />
 - Eine Mondbasis bauen wird.<br />
 - Zum Mars fliegen wird.<br />
 - Ein Hotel im Weltraum bauen wird.</p>

<p>Heute: Japan.</p>]]>
<![CDATA[<p>Ohne mir die Muehe zu machen die Quellen genauer nachzuverfolgen zittiere ich aus www.spiegel.de: <br />
"Unterdessen scheint man bei der Jaxa (Japanisches Weltraumprogramm Anm. des Bloggers) große Pläne für die Zukunft zu schmieden. Die japanische Tageszeitung "Mainichi Shimbun" berichtet vom ersten Entwurf eines Langzeitplans für das Weltraumprogramm. Nach den Informationen des Blattes enthält das Papier sowohl Pläne für die Entwicklung eines eigenen Space Shuttles als auch für den Bau einer Forschungsstation auf dem Mond. Beide Ziele seien für das Jahr 2025 anvisiert."</p>

<p>USA 04.September 2004 Pressemitteilung:<br />
<a href="http://www.newscientist.com/article.ns?id=dn6347&print=true">Auflasbares Weltraumhotel bis 2020</a></p>

<p>USA 13.Juli 2004 Pressemitteilung:<br />
<a href="http://www.welt.de/data/2004/07/13/304447.html">Die USA wollen bis 2015 Menschen zum Mond schicken</a>. Man hat wohl auch schon ein paar Ideen. Danach MUESSTE MAN MAL (TM) zum Mars.</p>

<p>Europa 23.Dez 2003 Pressemitteilung:<br />
<a href="http://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/23122003130022.shtml">Europa will Menschen zum Mars schicken bis 2030</a> (<a href="http://www.esa.int/export/SPECIALS/Aurora/SEMZOS39ZAD_0.html">Aurora</a>-Programm)</p>

<p>Koeln 26.Maerz.2002 Pressemitteilung:<br />
<a href="http://www.wdr.de/tv/service/reisen/inhalt/20020326/b_2.phtml">Die Koelner DLR plant ein Weltraumhotel </a></p>

<p>Japan 19.Juli.2002 Pressemitteilung:<br />
Der Konzern Shimizu wird bis 2017 ein <a href="http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi.pl;jsessionid=HJIYMDROYVKINQZF04SSFEQ?v=video/&f=wb_mond_handel_v.rm">Weltraumhotel</a> <a href="http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/mond/handel.xml">bauen</a>.</p>

<p>Russland 8.September 2001 Pressemitteilung: <br />
<a href="http://www.astro.univie.ac.at/~wuchterl/Kuffner/im_brennp/archiv2001/weltraumhotel.html">Rusland baut Weltraumhotel bis 2004</a></p>

<p>USA 16.Maerz 1999 Pressemitteilung:<br />
<a href="http://www.space-odyssey.de/cgi-bin/snews/frame.cgi?/cgi-bin/snews/zeigen.cgi?3-99-3&snews">Die Firma Space Islands baut in 6 Jahren ein Hotel im All</a></p>

<p>Europa April 1998 Planungsphase:<br />
Europa landet Roboter auf dem Mond im Jahr 2000 (<a href="http://www.esa.int/esapub/br/br122.htm">Projekt Euromoon 2000</a>)</p>

<p>Russsland 23.September 1998 Expertenmeinung:<br />
<a href="http://www.space-odyssey.de/cgi-bin/snews/frame.cgi?/cgi-bin/snews/zeigen.cgi?9-98-4&snews">Menschen bis 2015 auf dem Mars</a></p>

<p>USA 10.Maerz 1999 Expertenmeinung:<br />
<a href="http://www.space-odyssey.de/cgi-bin/snews/frame.cgi?/cgi-bin/snews/zeigen.cgi?3-99-5&snews">Marsfabriken geplant</a></p>

<p>USA 15.Oktober 1997 Pressemitteilung:<br />
<a href="http://www.linf.fu-berlin.de/~gutsche/alt/archiv/seiten/aktuell/raumfahr/1997/wr_hotel.htm">Die NASA baut bis 2012 ein Weltraumhotel</a></p>

<p>und so weiter und so weiter.</p>

<p>Ich erinner mich an schwarz-weiss-Trickfilme aus Dokementationen aus den 60ern, Modelanimationen aus den 70ern, Gitterlinien-Computermodelle aus den 80ern und gerenderte Computergrafiken aus den 90ern die detailliert erklaeren wie Weltraumhotels, Mondhotels, Marslandungen durch die Jpaner, Amerikaner, Russen, Chinesen und Europaer realisiert werden.</p>

<p>Es wird Zeit fuer eine Meldung aus den 00ern:</p>

<blockquote>Blogger auf der Venus.<br>
Das bekannte Blog "iscs will nicht bloggen" gab heute bekannt, dass es zur Karnevalssession 2008 einen Korrespondenten auf die Venus entsenden wird, um ueber das dortige heisse Karnevalstreiben zu berichten.</blockquote>

<p>Bis dahin empfehle ich der Menschheit nocheinmal ihre ca. 30 Jahre alten Spaceshuttels (ein paar sind ja noch ueber) zu oelen, sie nocheinmal durch den TUeV zu bringen, ein extra-Triebwerk dran zu schrauben damit das Shuttel auch ueber die niedrigen Umlaufbahnen hinaus kommt und einen Reservekanister fuer den Rueckflug mitzunehmen.</p>]]>
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<title>Telefonkabel</title>
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<modified>2005-02-26T20:29:19Z</modified>
<issued>2005-02-26T13:22:08Z</issued>
<id>tag:iscs.rechenknecht.net,2005://1.14</id>
<created>2005-02-26T13:22:08Z</created>
<summary type="text/plain">Kuerzlich habe ich auf einer Party gelernt, dass Telefonkabel in der Stadt mit einen Gas unter Druck gesetzt werden. Dies hat zwei Vorteile: 1) Bei einen Loch im Schutzmantel des Kabel stroemt das Gas dort heraus, sodass kein Wasser eindringen kann. 2) Bei einen Loch im Schutzmantel des Kabel merkt dieses anhand des Druckabfalls und kann das Loch lokalisieren. Ich fand das interessant genug um es mal zu bloggen. Nachtrag: Folgender Kommentar (Danke &quot;fh&quot;) ging auf den Blogeintrag ein, welcher unbedingt in den Artikel selber gehoert: &quot;Es gibt auch Telefonkabel, die statt Gas eine Öl-ähnliche weisse klebrige Masse haben - wenn es nun ein Loch im Mantel gibt, tritt ein Teil von diesem Zeug aus und verklebt es sofort wieder. Allerdings ist es dann eine ziemliche Sauerei wenn man das Kabel am Ende abisolieren und auflegen darf.. :)&quot;...</summary>
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<name>iscs</name>

<email>iscs@ccc.de</email>
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<dc:subject>Kuechenweissheiten</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Kuerzlich habe ich auf einer Party gelernt, dass Telefonkabel in der Stadt mit einen Gas unter Druck gesetzt werden.<br />
Dies hat zwei Vorteile:<br />
1) Bei einen Loch im Schutzmantel des Kabel stroemt das Gas dort heraus, sodass kein Wasser eindringen kann.<br />
2) Bei einen Loch im Schutzmantel des Kabel merkt dieses anhand des Druckabfalls und kann das Loch lokalisieren.</p>

<p>Ich fand das interessant genug um es mal zu bloggen.</p>

<p>Nachtrag:<br />
Folgender Kommentar (Danke "fh") ging auf den Blogeintrag ein, welcher unbedingt in den Artikel selber gehoert:<br />
"Es gibt auch Telefonkabel, die statt Gas eine Öl-ähnliche weisse klebrige Masse haben - wenn es nun ein Loch im Mantel gibt, tritt ein Teil von diesem Zeug aus und verklebt es sofort wieder. <br />
Allerdings ist es dann eine ziemliche Sauerei wenn man das Kabel am Ende abisolieren und auflegen darf.. :)"</p>]]>

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<title>Dat Wasser vun Koelle is joot</title>
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<modified>2005-02-23T18:20:53Z</modified>
<issued>2005-02-22T18:44:19Z</issued>
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<created>2005-02-22T18:44:19Z</created>
<summary type="text/plain">Das Rheinland im allgemeinen ist ja eher eine Nord-Italienische Region als eine deutsche. Gegruendet wurde der Laden vor mehr als 2000 Jahren von den Roemern. Das beeindruckenste Bauwerk der Region ist mit sicherheit die roemische Wasserleitung. Die Eiffelwasserleitung (in der Region einfach &quot;roemische Wasserleitung&quot; genannt) war Teil eines gigantischen Fernwasserleitungsnetzes der Antike....</summary>
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<dc:subject>Rheinland</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Das Rheinland im allgemeinen ist ja eher eine Nord-Italienische Region als eine deutsche. Gegruendet wurde der Laden vor mehr als 2000 Jahren von den Roemern.</p>

<p>Das beeindruckenste Bauwerk der Region ist mit sicherheit die roemische Wasserleitung.<br />
Die Eiffelwasserleitung (in der Region einfach "roemische Wasserleitung" genannt) war Teil eines gigantischen Fernwasserleitungsnetzes der Antike. </p>]]>
<![CDATA[<p>Die fruehe Grosstadt "Colonia Claudia Ara Agrippinensium" (heute Köln) war frisch gegruendet und die ersten Koelner trieben ihr Unwesen und vermehrten sich dabei rasch.<br />
Schnell stellte sich das Wasserproblem.<br />
In der Region existiert zwar viel Wasser, jedoch waren die Roemer sehr verwoehnt und bevorzugten kalkhaltiges Wasser.<br />
Dies hat vorallen zwei Gruende.<br />
1) Kalkhaltiges Wasser schmeckt vollmundiger<br />
2) Kalkhaltiges Wasser liess die damals gebraeuchlichen Bleirohe im staetischen Netz von innen verkalken. Dieser Effekt ist heutzutage unerwuenscht, war damals jedoch fest eingeplant. Wussten doch die Roemer damals schon um die Gefahr fuer die Gesundheit durch Bleirohre. Das Wissen um die Gefahr von Blei ist waehrend der Voelkerwanderung und im Mittelalter verlorengegangen, und erst im 20 Jahrhundert wieder entdeckt worden. Daher haben selbst heute noch in betrieb befindliche Druckwasserleitungen in Altbauten Probleme durch Blei. Bei den Roemern liess man die Leitungen einfach von innen verkalken und erzeugte so eine Abschirmung des gefaehrlichen Bleis vor dem Trinkwasser.<br />
Im Roemischen Wasserleitungsnetz muss man zwischen Fernleitungen und dem staedtischen Netz unterscheiden.</p>

<p>Das steadtische war ein weit verzweigtes unterirdisches Druckwasserleitungsnetz (aus dem eben erwaehnten Bleiroheren mit Kalkschutz). Das meiste Wasser stroemte einfach ununterbrochen in oeffentliche Brunnen. Die Brunnendichte war so dicht, dass jeder Stadtbewohner maximal 50m zu laufen hatte (Antike Bauvorschrift). Dazu gab es noch Anschluesse fuer Thermalbaeder und einige private Anschluesse.<br />
Auch kleinere Wassertuerme zur Aufrechterhaltung des Wasserdrucks waren in Benutzung. Dazu kamen noch einige Pumpanlagen sofern die notwendige Energie aus einen Wasserfluss (=Wasserrad) gewonnen werden konnte.</p>

<p>Die Fernwasserleitungen waren drucklos. Das heisst, dass das Wasser durch gemauerte Rohre mit natuerlichen Gefaelle floss.<br />
Die groesste roemische Fernwasserleitung ging von der Eifel ueber ca. 100km bis nach Colonia Claudia Ara Agrippinensium (=Koeln), mit einen Anbweig nach Bonna (heute Bonn) sowie mehreren kleineren Abzweigen in die landwirtschaftlich genutzen Vororte von Koeln zur Bewaesserung von Feldern.<br />
Die "Roemische Wasserleitung" wird heute als Beweis fuer die ueberagenen Leistungen roemischer Baumeister gewertet.<br />
Der technische Stand und das Wissen wurden nachdem, sie in den Wirren des Mittelalters verloren gingen, erst wieder um das Jahr 1850 erreicht.<br />
Fuer die Vermessung des Landes wurden Wasserwagenaehnliche Aperaturen benutzt. Die Planung wurde dadurch verkompliziert, dass mitten durch die Trassenfuehrung eine Wasserscheide verleauft. (links der Grenze fliesst Wasser zur Maas ab, rechts der Grenze zum Rhein). Die geologische Eigenart der Region machte daher mehrere Umwege noetig und liess nur diese eine Trasse zu (andere Trassenfuehrungen waren auch nach modernen Vermessungen nicht moeglich).<br />
Die Wasserleitung selbst verlaeuft ueberwiegend unterirdisch. Oberirdisch wurde die Trassee begleitet durch Inspektionswege fuer die technische Wartung, Einstiegspunkten in regelmaessigen Abstaenden (die Leitung war gross genug um sie von innen begehen zu koennen) und einen Schutzstreifen (durch Warnhinweise und Schilder kenntlich gemacht) in dem die landwirtschaftliche Nutzung in unmittelbarer Naehe verboten war (Gefahr durch Pfluegen fuer das Bauwerk und Jauche fuer die Wasserqualitaet). An verschiedenen Stellen verlief die Leitung ueber Bruecken (Aquaedukte), welche fuer sich genommen schon gewaltige Bauwerke darstellten.<br />
Kurz vor Koeln verlief die Leitung oberirdisch in 10m Hoehe damit das Wasser mit natuerlichen Gefaelle in einen Wasserturm fliessen konnte.<br />
Dort wurde das Wasser in das Druckleitungssystem der Stadt eingespeisst.</p>

<p>Ein grossses Problem stellte die Erdkruemmung waehrend des Baus da. Zwar war der Wissenschaft damals schon bekannt, dass die Erde eine Kugel ist - dies wurde jedoch in der Bauplanung nicht beruecksichtigt.<br />
Die Probleme konnten jedoch geloesst werden.</p>

<p>In Betrieb war die Leitung vom Jahr 80 bis 260 befor sie durch Germanen zerstoert wurde.</p>

<p>Im Mittelalter wurde das Bauwerk als Baustoffquelle verwendet. Noch heute lassen sich in mittelalterlichen Stadtmauern aus roemische Steine aus der Wasserleitung nachweisen.<br />
Sehr wertvoll waren die Wasserrueckstaende, welche sich ueber die Jahrzehnte in der Leitung ablegten. Dieses "Sinter" besass eine aehnliche Konsistenz wie Marmor und wurde fuer wertvolle Altarplatten, Grabplatten und aehnliches verwendet.</p>]]>
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<title>Pseudophilosophie</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://iscs.rechenknecht.net/archives/2005/02/pseudophilosoph.html" />
<modified>2005-02-18T19:59:46Z</modified>
<issued>2005-02-18T18:43:48Z</issued>
<id>tag:iscs.rechenknecht.net,2005://1.12</id>
<created>2005-02-18T18:43:48Z</created>
<summary type="text/plain">Heute moechte ich mich ueber folgenden Satz aufregen: &quot;Und und selbst die Geschichte unsere Erde ist nur ein winziger Wimpernschlag in der Unendlichkeit des Universums&quot;...</summary>
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<name>iscs</name>

<email>iscs@ccc.de</email>
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<dc:subject>Kuechenweissheiten</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Heute moechte ich mich ueber folgenden Satz aufregen:<br />
"Und und selbst die Geschichte unsere Erde ist nur ein winziger Wimpernschlag in der Unendlichkeit des Universums"</p>]]>
<![CDATA[<p>Jeder kennt die Situation: Party ! Alle sind betrunken und der letzte Rest in der Kueche versucht Maedels mit Pseudophilosophie zu beeindrucken. "....Und und selbst unsere Erde ist nur ein winziger Wimpernschlag in der Unendlichkeit des Universums"<br />
Noch schlimmer sind Menschen die solche Saetze nuechtern sagen, wenn sie zufaellig mal durch die Lichtverschmutzung hindurch einen Stern am Himmel sehen. Womoeglich um romantisch zu sein.</p>

<p>Furchtbar.</p>

<p>Und falsch !</p>

<p>Was soll dieser Satz denn bedeuten? Ist das etwa eine Entschuldigung, dass wir immer noch auf diesen mittlerweile voellig zerwohnten Planeten festhaengen und ausser Computer die uns sagen dass der Planet voellig zerwohnt ist keinen nennenswerten technischen Fortschritt mehr gemacht haben seitdem wir in den 70ern geglaubt haben dass spaetestsns im Jahr 2000 der Mond besiedelt ist und Autos fliegen koennen und uns stattdessen damit beschaeftigen irgendwelche Rechte an Nullen und Einsen zu verwalten?</p>

<p>Das Universum mag zwar gross und leer sein und wird durchkreutzt von Lichtgeschwindigkeits-langsamen Signalen -<br />
 - aber sooo alt ist es nicht !<br />
Und unsere Existens ist garnicht so kurz darin:</p>

<p> - Das Universum ist 13,7 Milliarden Jahre alt.<br />
 - Unsere Sonne ist 4,6 Milliarden alt.<br />
 - Die Erde ist 4,55 Milliarden Jahre alt (fast so alt wie die Sonne)<br />
 - Das Leben auf der Erde ist ca. 4 Milliarden Jahre alt. <br />
 - 3.5 Milliarden Jahre alte Lebewesen koennen wir heute noch als Sediment in die Hand nehmen.<br />
 - Der Mensch ist 200.000 Jahre alt<br />
 - meine Oma wurde 85 Jahre<br />
 - Ein Wimpernschlag ist 0.1 Sekunden lang</p>

<p>Setzt man das Alter des Lebens mit dem Alter des Universums in Relation so ergibt sich:</p>

<p>  4 Milliarden Jahre<br />
  ----------------------- = 0,2919 ~=~ 0,3<br />
  13,7 Milliarden Jahre</p>

<p>Das Universum ist nur ein wenig mehr als 3 mal so alt wie das Leben auf der Erde.<br />
Ich moechte nicht respecktlos gegenueber dem Alter des Universums erscheinen, aber das ist jedenfalls mehr als ein Wimpernschlag!</p>

<p><br />
Selbst das Alter der Menschheit in Relation mit dem Alter des Universums:</p>

<p>  200 000 Jahre                 <br />
  ------------------------ = 0.0000146 = ein 14 Millionstel<br />
  13,7 Milliarden Jahre</p>

<p>...diese Zahl sieht bloed aus, also nehmen wir den Kehrwert:</p>

<p>  13,7 Milliarden Jahre<br />
  ------------------------ = 68 500<br />
  200 000 Jahre</p>

<p>Das Universum ist 68 500 mal so alt wie die Menschheitsgeschichte.<br />
Und das soll nur ein Wimpernschlag im Alter des Universums sein?</p>

<p>Ein Wimpernschlag ist 100 ms = 0.1 Sekunden lang.<br />
Meine Oma wurde 85 Jahre</p>

<p>  85 Jahre (=2 682 396 000 Sekunden)<br />
  ------------------------------------------ = 26 823 960 000<br />
  0.1 Sekunden</p>

<p>Meine Oma wurde also fast 27 Milliarden Wimpernschlaege alt.<br />
Umgekehrt ist ein Wimpernschlag also ein 27 Milliardstel der Lebensgeschichte meiner Oma.<br />
Die Lebensgeschichte der Menschheit ist jedoch ein 68.5 Tausenstel des Alter des Universums. Dazischen liegen einige Zehnerpotenzen.<br />
Die Menschen sind also schon WESENTLICH laenger im Universum als ein Wimpernschlag im Leben meiner Oma.</p>

<p>Nun das Leben meiner Oma in Relation mit dem Universum:</p>

<p>  13,7 Milliarden Jahre<br />
  ------------------------ = 161 176 470<br />
  85 Jahre</p>

<p>Die Lebensspanne meiner Oma passt 161 Millionen mal in das Alter des Universums. Das ist immer noch wesentlich mehr als ein Wimpernschlag im Leben meiner Oma welches nur ein 27 Milliardstel ist.</p>

<p>Also - kommt mal runter - so alt ist das Universum nicht. Und Unendlich ist das Universum schon garnicht. Und bald ist es auch wieder kaputt.</p>]]>
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<title>Zugbremsen und Bahnstrom</title>
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<modified>2005-02-17T21:35:38Z</modified>
<issued>2005-02-17T20:25:38Z</issued>
<id>tag:iscs.rechenknecht.net,2005://1.11</id>
<created>2005-02-17T20:25:38Z</created>
<summary type="text/plain">Mein letzter Blogeintrag &quot;16 2/3 Hz&quot; hat Verwirrung ausgeloesst. &quot;Was haben die Bremsen der Zuege mit der Stromversorgung zu tun. Und die Zuege fuehren doch, also war doch Strom da&quot;. Hier daher eine kurze Abhandlung ueber die Bremssysteme von Zuegen und das Bahnstromnetz....</summary>
<author>
<name>iscs</name>

<email>iscs@ccc.de</email>
</author>
<dc:subject>und natuerlich mit der Maus</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://iscs.rechenknecht.net/">
<![CDATA[<p>Mein letzter Blogeintrag "16 2/3 Hz" hat Verwirrung ausgeloesst. "Was haben die Bremsen der Zuege mit der Stromversorgung zu tun. Und die Zuege fuehren doch, also war doch Strom da".<br />
Hier daher eine kurze Abhandlung ueber die Bremssysteme von Zuegen und das Bahnstromnetz.</p>]]>
<![CDATA[<p>Jeder Zug hat mindestens mindestens 2 Bremssysteme.</p>

<p>a) Das klassisch-hydrauliche Bremssystem. <br />
Bremsbacken reiben gegen die Raeder und bremsen sie ab. Gesteuert wird das ganze ueber ein pleumatisches System. Ein Bremsschlauch laeuft von dem Steuerwagen bzw. der Lock durch den ganzen Zug (an den Wagen zusammengekoppelt).<br />
Im Ruhezustand (wenn KEIN Druck auf dem Schlauch ist) sind die Bremsen angezogen. Wird Druck auf den Schlauch gegeben loesen sich die Bremsen und der Wagen kann rollen. Reisst der Schlauch, oder loesst sich ein Wagen, so wird der Druck im Schlauch abfallen und die Bremsen werden automatisch ausloesen. <br />
Jeder kennt bestimmt das Prozederer wenn ein Wagen angekoppelt wird (das gab es damals als lokbepannte Zuege die Regel waren sehr haeufig wenn ein Zug ueberfuelt war):<br />
Die Rangierlock faehr den zu koppelnen Wagen an das Zugende bis es rumst. Der "Koppelmeister" (ein eigenstaendiger Beruf) steigt zwischen die Wagen und oeffnet als erstes die Bremssysteme der Teilzuege. Daraufhin gibt es ein lautes Zischen und die Bremsen loessen aus. Nun werden die Wagen an sich zusammengekoppelt. Anschliessend wird die elektrische Verbindung hergestellt. Daraufhin wird das Bremsystem verbunden und der Wagendurchgang geoefnet. <br />
Nun gibt der Koppelmeister ein Signal an den Lokfuehrer, der daraufhin den Druck im Bremsschlauch herstellt. Die Bremsen loesen sich. Nun laeuft der Koppelmeister an verschiedenen Achsen vorbei und beschaut sich ob die Bremsen sich auch wirklich loesen. Anschliessend gibt es ein Signal und die Bremsen werden wieder ausgeloesst (=> der Druck ein wenig abgelassen). Der Koppelmeister sieht sich wiederum die Achsen des gesammten Zuges an und prueft ob die Bremsen auch wirklich ausloessen. Erst daraufhin darf der Zug weiterfahren.<br />
Erkennen kann man dieses Bremssystem am klassischen Zischen wenn die Bremsen angezogen werden sowie am schrecklich lauten quietschen wenn der Zug anhaelt. (Reiben der Reader an den Bremsbacken)</p>

<p>b) Notbremse<br />
Darueber hinaus hat jeder Zug noch ein zweites Bremssystem welches ueber die Notbremse ausgeloesst wird. Je nach System sind das Wirbelstrombremsen ueber der Schiene oder Magneten die auf die Schiene fallen.</p>

<p>c) Aber bei heutigen Zuegen ist alles anders.<br />
Bei Zugen die NICHT aus einzelnen Wagen und einer Lock bestehen (z.B. moderne S-Bahn-Wagen oder der ICE) kommen verschiedene Bremssysteme zum Einsatz. Schliesslich ist hier nicht auf Komatiblitaet mit alten Bremssystemen zu achten.<br />
In der Regel wird eine Nutzbremse eingesetzt. Das heisst, dass die Motoren (bei modernen Zuegen ueber den geammten Zug verteilt) als Generator verwendet werden. Dadurch wird eine gewisse Bremswirkung erziehlt. Als Nebeneffeckt wird Strom gewonnen der in die Leitung zurueckgespeisst wird.<br />
Jedoch haben auch moderne Zuege noch ein altes konventionelles Bremssystem als Backup an Board.<br />
Erkennbar ist diese Art und Weise des Bremsen daran, dass waerend des Bremsvorgang mit der Nutzbremse ein Geraeusch ensteht, welches aehnlich dem Geraeusch des Anfahren ist. (In der Regel das Geraeusch enies asyncronen mehrphasigen Drehstrommotors mit elktronischer Ansteuerung ueber Hochleistungselektronik -> ein Saeuseln welches verschiedene Stufen hat, aehnlich wie bei einer Gangschaltung)<br />
Ein asyncroner Drehstrommotor mit mehrpahsiger Ansteuerung ist ein Drehstrommotor (oft mit mehr als 3 Phasen) welcher durch einen mit Hochleistungselektronik (der Wort "Hochleistung" meint hierbei viel Leistung/Strom/Spannung und nicht viel Rechenleistung) individuell erzeugten Drehstrom gespeisst wird. Der Drehstrom wird in einer variablen Frequenz erzeugt (je nach Geschwindigkeit des Motors). Diese Technik ist erst moeglich seitdem Hochspannungstransistoren verfuegbar sind, welche den Strom schnell genug schalten koennen. Dies ist erst seit mitte der 90er der Fall. Erst seit Mitte der 90er ist es daher moeglich Wechselstrom/Drehstrom fuer hohe Leistung effizient aus Gleichstrom oder elektronischen Schaltungen zu erzeugen.</p>

<p>Die Nutzbremse stellt die Netzplaner jedoch vor eine schwierige Aufgabe. Wird ploetzlich Energie (beim Bremsen) erzeugt, so laeuft die Energie rueckwaertz durch die Anlagen, Einspeisungspunkte und Tranformatoren. Dies erfordert komplizierte Regelungen im Stromnetz.<br />
Bei Wartungsarbeiten und Stoerungen gibt es daher manchmal ein Verbot Strom in das Netz zurueckzuspeisen. Dann vernichten die Zuege den Strom vor Ort in grossen Wiederstaenden falls solche vorhanden sind, oder bremsen wieder mit ihren alten hydraulischen Bremsen.</p>

<p><br />
Das Bahnstromnetz ist sowieso eine interesannte Geschichte. Die Bahn hat ein voellig eigenes Stromnetz. Die Netzfrquenz ist 16 2/3 Hz (historisch). Anders als beim normalen Stromnetz (50 Hz).<br />
Im Gegensatz zum oeffentlichen Stromnetz wird kein Drehstrom verwendet, sondern Einphasen-(=ganz normler)-Wechselstrom, da fuer Drehstrom mehrere Stromabnehmer vorhanden sein muessten, was bautechnisch schwierig ist.<br />
Die Bahn verfuegt ausserdem ueber ein eigenes 110 000 Volt Hochspannungsnetz mit eigenen Hochspannungsleitungen (erkennbar daran, dass an Bahnstromhochpannungsleitungen die Anzahl der Kabel ein vielfaches von 2 ist, und kein vielfaches von 3, bedingt daduch das kein 3 phasiger Drehstrom verwendet wird). Das Hochspnnungsnetz ist symetisch geerdet, d.h. von jeden Kabel ist 1/2 der Spannung gegen Erde messbar, und es gibt 2 Draehte am Mast, bzw. ein vielfaches von 2.<br />
Es gibt sogar eigene Kraftwerke welche ausschliesslich Bahnstrom produzieren. Der meiste Strom kommt aus einen Atomkraftwerksblock fuer Bahnstrom in Baden Wuertenberg.<br />
Seit dem es Hochleistungstransistoren gibt, gibt es auch Einspeisepunkte welche Strom aus dem oeffentlichen Netz von 50Hz in Gleichspannung verwandeln und anschliessend in den 16 2/3 Hz Strom wechselrichten. Dies ist aber erst seit den 90ern moeglich. Vorher gab es nur vereinzelnte mechanische Umsetzer (Motor am oeffentlichen Netz gekoppelt mit einen Generator fuer 16 2/3 Hz), was jedoch sehr ineffizient ist.</p>

<p>Das Bahnstromnetz stellt die Techniker vor ganz besondere Probleme: Ein ICE oder Gueterzug verbraucht beim Anfahren locker die Strommenge einer ganzen Kleinstadt. Dies hat gewaltige Schwankungen im Stromverbrauch zur Folge, welches die Regelung sehr schwierig macht.</p>

<p>Zum Vergleich: Die Berliner Stromversorger haben schon Angst wenn ein Gewitter hochzieht und sich der Himmel ploetzlich verdunkelt und viele Leute gleichzeitig das Licht einschalten. Ein Kraftwerk kann man schliesslich nicht einfach einschalten. Das benoetigt tagelange Vorbereitungen. Daher wird versucht ueber Wettervorhersagen, Erfahrungen und so weiter den Stromverbrauch vorherzusagen. Wird dennoch mal mehr Strom benoetigt ist die einzige Moeglichkeit ein Gastubinenkraftwerk in Berlin-Mitte welches sich innerhalb einer Stunde starten laesst, jedoch sehr uneffizient und teuer ist.<br />
Anderseits ist es auch gefaehrlich wenn ploetzlich zu viel Strom erzeugt wird. Irgendwo muss die Energie hin! Im schlimmsten Fall laufen die Generatoren mit zu wenig Widerstand ploetzlich zu schnell. Das waere eine Katastrophe und hatte in Nordamerika zu einen Stromausfall gefuehrt der erst nach 5 Tagen wieder behoben war (ist ein Kraftwerk ersteinmal notabgeschaltet dauert es Tage es wieder zu starten).<br />
Bei der Bahn sind riesige Schwankungen normal. Keiner kann auf die Sekunde vorhersagen wann, wo welcher Zug anfahert. Das Stromnetz stabiel zu halten gleicht einen Balanceakt. Ein Wunder dass das ueberhaput funktioniert. Meine Bewunderung.</p>

<p><br />
</p>]]>
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